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01.04.2020 | Forschungsprojekt als Sprungbrett in die KI-Welt

Künstliche Intelligenz ist eines der großen Zukunftsthemen. Für KMUs ist der Einstieg allerdings nicht einfach. Binder Elektronik möchte im neuen Verbundprojekt KI-MUSIK4.0 die Technologie für kleinere Projekte nutzbar machen, mit neuronalen Netzen auf Mikrocontroller-Ebene.

Das vom BMBF geförderte Forschungsverbundprojekt KI-MUSIK4.0 (Mikroelektronik-basierte universelle Sensor-Schnittstelle mit Künstlicher Intelligenz für Industrie 4.0) adressiert die Kombination von hochleistungsfähiger Mikroelektronik mit eingebetteter KI-Software zur Erfassung und Verarbeitung von Sensordaten im Umfeld von Industrieanlagen. Mit 12 Partnern von Forschung bis Großunternehmen ist es das größte Projekt im aktuellen Förderrahmen.

Wir wollen uns dabei auf die Umsetzung von KI-Projekten auf KMU-Ebene konzentrieren. Welche Tools sind dafür geeignet? Für welche Anwendungen macht KI Sinn? Welche Hardware wird benötigt?
Auch wenn das Thema küsntliche Intelligenz für uns nicht neu ist, ranken sich auch für uns noch einige Mysterien darum. Die typischen Demo-Projekte auf Basis von PCs oder gar Cloud-Computing sind zwar eindrucksvoll, aber für unsere typsichen Projekte nicht relevant. Unser Ziel ist es die Technologie direkt auf den Mikrocontroller zu bringen. Damit sind selbstverständlich keine Big-Data-Analysen möglich, aber das braucht es in der Regel auch nicht. Viel spannender sind Themen wie Sensor-Fusion oder automatische Merkmalserkennung, die für viele industrielle Anwendungen in Frage kommen.

Im Projekt werden wir stark in der Entwicklung neuartiger Hardware eingebunden sein, die Sensor-Interface und KI-Fähigkeiten auf Silizium-Ebene vereinen soll. Damit können Sensordaten komplex aber effizient direkt auf dem Device (Edge) vorverarbeitet werden, bevor diese an eine übergeordnete Stelle (Cloud, Leitstand) übertragen werden. Das spart Energie und Datenrate. Dieser Ansatz passt absolut in die Strategie des intelligenten Sensors, die wir seit Jahren verfolgen. Wir sind davon überzeugt, dass solchen Lösungen die Zukunft gehört, da ständige Cloud-Verbindungen im industriellen Umfeld viele Probleme mit sich bringen.

Wir freuen uns sehr auf die Arbeit in KI-MUSIK4.0 und werden regelmäßig über die Arbeiten berichten.